12.500 Menschen beim Tag des offenen Denkmals auf den Spuren der Geschichte in Karlsruhe unterwegs

Am vergangenen Sonntag öffneten wieder rund 70 historische Gebäude und Kultureinrichtungen in Karlsruhe und der Region beim Tag des offenen Denkmals 2019 ihre Türen. Mehr...

Mehrere Millionen Menschen waren am vergangenen Sonntag beim Tag des offenen Denkmals trotz Regenwetters in ganz Deutschland unterwegs um hinter sonst verschlossene Türen zu blicken, verborgene Orte aufzusuchen und einen Tag lang auf den Spuren unserer Geschichte zu sein. Mehr als 8.000 Denkmale hatten in gut 2.500 Städten deutschlandweit ihre Pforten geöffnet, davon rund 70 in Karlsruhe und der Region. Unter dem Eindruck von 100 Jahre Bauhaus gab es unter dem Motto „Modern(e) – Umbrüche in Kunst und Architektur“ für die Interessierten vieles zu entdecken. Die Resonanz auf die unterschiedlichen Angebote war wetterbedingt auch in Karlsruhe sehr unterschiedlich. Wo ein Dach über dem Kopf vorhanden war, kamen die Besucherinnen und Besucher, während im Nachmittagsdauerregen sich jeweils nur noch kleine Häuflein Hartgesottener zu den Freiluftführungen einfanden. Insgesamt waren rund 12.500 Interessierte in Karlsruhe auf den Beinen und besuchten die geöffneten Denkmale.
www.karlsruhe-erleben.de/denkmaltag
Foto: Jürgen Rösner

SCHLOSSLICHTSPIELE Karlsruhe gehen in ihre finale Woche

Noch bis 15. September sind die Projection Mappings der SCHLOSSLICHTSPIELE auf der Karlsruher Schlossfassade zu sehen. Mehr...

Die finale Woche der fünften Spielzeit der SCHLOSSLICHTSPIELE Karlsruhe läuft. Noch bis Sonntag, 15. September, sind die Projection Mappings unter dem Motto „Ein Sommer der Liebe und des Lebens – Hate comes late, Love comes first“ auf der Barockfassade des Karlsruher Schlosses zu sehen. Die neuen Werke der Künstlergruppen Maxin10sity, Xenorama, Global Illumination sowie Antonin Krizanic setzen sich weitgreifend mit den Ursprüngen des Universums, der Erde, des Lebens und nicht zuletzt der Liebe auseinander und erinnern uns einmal mehr daran, dass es unsere Aufgabe ist, die Hüter der Erde zu sein. Los geht es immer um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.
Bereits seit dem 8. August begeisterten die SCHLOSSLICHTSPIELE die Besucherinnen und Besucher und sorgen dafür, dass der Karlsruher Schlossplatz zum Treffpunkt der Karlsruherinnen und Karlsruhe sowie ihrer Gäste wurde. So locken im Rahmen der SCHLOSSLICHTSPIELE auch zahlreiche weitere Veranstaltungen nach Karlsruhe, das so der Erlebnismittelpunkt der Region in diesem Sommer ist. Gerade erst ist auf dem Schlossplatz die 4. Foodtruck Convention Karlsruhe zu Ende gegangen, bei der am Wochenende rund 20 Foodtrucks aus der Region ihre Spezialitäten anboten. Die rollenden Köche waren trotz des schlechten Wetters sehr zufrieden mit der Veranstaltung in der einmaligen Location vor dem Schloss, wo die Gäste Schlemmen mit dem Besuch der SCHLOSSLICHTSPIELE und der Karlsruher Innenstadt kombinieren konnten.
Zum zweiten Mal wurden in diesem Jahr auf der Foodtruck Convention die besten Foodtrucks ausgezeichnet. Der Jubel war groß bei Kokiya – Sri Lankan Food Truck aus St. Leon-Rot als sie – nach Platz zwei im vergangenen Jahr –  nun ganz nach oben auf das Treppchen durften und als bester Foodtruck der Foodtruck Convention Karlsruhe ausgezeichnet wurden. Neben der Urkunde gab es auch ein Preisgeld von 2.000 Euro. Der zweite Platz und 1.000 Euro ging an den King of Wrap aus Balingen. Dritter wurde Coffee Bee aus Forst, die sich über 500 Euro freuen durften. Die Jury bestand aus Petra Lindig vom Thüringer Häusle, Joe Rupp von der DEHOGA Baden-Württemberg und Dietmar Krämer, Senior Marketing Manager der Privatbrauerei Hoepfner. Bewertet wurden Speisenangebot und -qualität, aber auch die Aufmachung der Foodtrucks und die Qualität des Service. Den genauen Spielplan dieser Woche und für das Wochenende gibt es unter www.schlosslichtspiele.info.
Foto: Franziska Lickteig

Schlemmen vor dem Schloss: Die Foodtruck Convention Karlsruhe geht am Wochenende in die vierte Runde

Am Wochenende 6. bis 8. September geht die Foodtruck Convention Karlsruhe in ihre bereits vierte Auflage. Mehr...

Feinschmecker aufgepasst! Am Wochenende 6. bis 8. September geht die Foodtruck Convention Karlsruhe in ihre vierte Runde. Vor der einmaligen Kulisse des Karlsruher Schlosses laden die verschiedensten Foodtrucks zu einem kulinarischen Erlebnis der besonderen Art ein. Die 20 rollenden Küchen entführen dabei zu verschiedensten Genüssen – von vegetarisch über vegan bis hin zu Spezialitäten vom Grill. Hier ist für jeden, der gerne Neues probiert, was dabei. Bei freiem Eintritt startet die Foodtruck Connvention am Freitag um 11 Uhr, so dass bereits die Mittagspause mit allerhand Leckereien verbracht werden kann. Und Afterwork könnte dann auch noch die ein oder andere Spezialität probiert werden. Auch am Samstag und Sonntag sind Töpfe, Pfannen und Grills ab 11 Uhr heiß. Einmalig bei der Foodtruck Convention Karlsruhe: allabendlich laufen die Projektionen der SCHLOSSLICHTSPIELE auf der Fassade des Barockschlosses und laden so zum doppelten Genießen ein.
Fünf Foodtrucks mit interessanten Angeboten sind in diesem Jahr neu in Karlsruhe dabei, darunter die Wilde Dose aus Wattenheim (Pfalz). Aus Wald und Wiese und gar nicht aus der Dose kommt ihr neues Slow Food Angebot. Ganz besondere Bratwürste hat Breaks Gin Foodtruck aus Karlsruhe auf dem Grill: Die Gin-Bratwurst und eine Bratwurst mit Hanf. Wer dann eine Erfrischung benötigt, ist bei PopIce aus Karlsruhe, die mit handgemachtem Eis am Stil aus frischen Früchten – vegetarisch, vegan, gluten- und laktosefrei – richtig. Wieder mit dabei bei den acht Foodtrucks aus Karlsruhe und den 12 aus der Region sind auch die Gewinner der Foodtruck-Prämierung aus dem vergangenen Jahr, nämlich die Gaumenfreunde (Edenkoben), KoKiya Sri Lankan Foodtruck (Heidelberg) und Bubble Waffle (Karlsruhe).
Bereits am Freitag wird die Jury die Foodtrucks auf dem Schlossplatz in Augenschein nehmen und natürlich all die Spezialitäten auch probieren um dann bis zum Freitagabend den besten Foodtruck der Convention Karlsruhe zu prämieren. Gegen 16:30 Uhr werden dann die Gewinner feststehen. Für die ersten drei Plätze ist ein Preisgeld ausgelobt.
Foto: Jürgen Rösner

Der Tag des offenen Denkmals lockt am 8. September

Unter dem Motto "Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur" öffnen beim Tag des offenen Denkmals 2019 wieder zahlreiche historische Gebäude und Kultureinrichtungen ihre Türen. Mehr...

Am 8. September öffnen zum Tag des offenen Denkmals in Karlsruhe und der Region über 70 historische Gebäude und Kultureinrichtungen ihre Türen. „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ ist das Motto der diesjährigen Veranstaltung, die anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Bauhaus“ allein in Karlsruhe 18 Beiträge, die sich mit Bauhaus und modernem Bauen beschäftigen, im Programm hat.
So ist beispielsweise die Gästewohnung im Laubenganghaus, Dammerstockstraße 23, von Walter Gropius geöffnet. Sie spiegelt eines der typischen Bau- bzw. Wohnkonzepte des „Neuen Bauens“ wider. Die fast im Ursprungszustand befindliche Wohnung ist am Tag des offenen Denkmals von 11:30 Uhr bis 17:00 Uhr für Kleingruppen zugänglich. Auch das Waschhaus der Dammerstock-Siedlung ist geöffnet. Dazu werden Führungen durch die Siedlung angeboten. Einen kleinen Ausflug kann man zum Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört in derHermann-Schneider-Allee 47 machen. Das Naturschutzzentrum wurde von Walter Merz (1897 – 1963) im Jahre 1929 errichtet und zunächst als Vogelwarte genutzt. Neben der Dammerstock-Siedlung gehört das denkmalgeschützte Gebäude heute zu den markantesten architektonischen Vorzeigeobjekten der Bauhaus-Zeit in Karlsruhe.
Von der koordinierenden Karlsruhe Marketing und Event GmbH wurden dazu zwei „Motto-Routen zu Fuß und mit der Bahn“ zusammengestellt, die, wie auch die Fahrradtour „Modernes Bauen – erkundet per Rad“, viele verschiedene Aspekte des modernen Bauens beleuchten. Erhören kann man Denkmale beim 9. Karlsruher Orgelspaziergang im Rahmen des Tages des offenen Denkmals. Zu jeder vollen Stunde beginnt in jeweils mindestens einer Karlsruher Kirche ein halbstündiges Orgelkonzert. Welche Werke wann und wo gespielt werden, gibt es im Internet unter www.kirchenmusik-karlsruhe.de nachzulesen.
Ein größeren Ausflug hingegen kann in die KulturRegion Karlsruhe hinaus unternommen werden. Dort laden unter anderem drei preisgekrönte Projekte, die im letzten Jahr mit dem Kulturpreis der TechnologieRegion Karlsruhe ausgezeichnet wurden, ein. Dabei geht der KULT nicht an die Bauwerke selbst, sondern an die Denkmalschützer, die sich in erster Linie ehrenamtlich für den Erhalt und die gesellschaftliche Vermittlung einsetzen – und das nicht nur am Tag des offenen Denkmals. Die ausgezeichneten Projekte sind die Zehntscheuern in Gernsbach, die Alte Kirche Herrenwies sowie der Westwallbunker in Rastatt, die auf die Besucherinnen und Besucher mit Führungen und Vorträgen warten.
Das komplette Programm des Tag des offenen Denkmals gibt es zusammengefasst im Programmheft. Auf 52 Seiten wird jeder Akteur – 60 in Karlsruhe und 16 in Städten und Gemeinden der KulturRegion Karlsruhe – vorgestellt, Führungen, Konzerte und Aktionen beschrieben. Die Programmbroschüre liegt in den teilnehmenden Städten und Gemeinden der KulturRegion sowie im Karlsruher Rathaus, bei der Tourist-Information, in den Flyerständern der City Initiative Karlsruhe, bei den Akteuren und an rund 1.000 weiteren Stellen in Karlsruhe und der Region aus. www.karlsruhe-erleben.de/denkmaltag

Halbzeit bei den SCHLOSSLICHTSPIELEN: Bislang über 160.000 Besucherinnen und Besucher

Noch bis zum 15. September dauert die diesjährige Spielzeit der SCHLOSSLICHTSPIELE 2019. Mehr...

Die SCHLOSSLICHTSPIELE Karlsruhe 2019 feiern „Bergfest“ – und es gibt allen Grund zum Feiern. Nach 19 von insgesamt 39 Tagen Spielzeit kann eine positive Zwischenbilanz gezogen werden: Gut 160.000 Besucherinnen und Besucher erlebten in den vergangenen knapp drei Wochen die Projection Mappings auf dem Karlsruher Barockschloss. Bis zum 15. September sind noch die neuen Werke der Künstlergruppen Maxin10sity, Xenorama, Global Ilumination sowie Antonin Krizanic in Zusammenarbeit mit dem ZKM auf der Schlossfassade zu sehen. Sie setzen sich weitgreifend mit den Ursprüngen des Universums, der Erde, des Lebens und nicht zuletzt der Liebe auseinander und erinnern uns einmal mehr daran, dass es unsere Aufgabe ist, die Hüter der Erde zu sein. Neben den neuen Shows laden in diesem Sommer auch wieder Highlights der vergangenen Spielzeiten – rund 20 Produktionen – bei freiem Eintritt Besucher vor das Schloss. Zudem schlagen „Woodstock Vision“ von Christina Zartmann (ZKM) und Antonin Krizanic sowie „Evolution of Love“ von Krizanic und dem ZKM einen Bogen vom See Genezareth über das Woodstock-Festival vor 50 Jahren in das Heute. Begleitet wird diese Erzählung von der einmaligen Fotoausstellung „Elliott Landys Woodstock Vision – The Spirit of a Generation“, die bis Mitte September in Schaufenstern ausgewählter Geschäfte der Innenstadt zu sehen ist. www.schlosslichtspiele.info
Foto: Jürgen Rösner

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